Geschichte - Tag 20
„Das müsste reichen“, murmelt er entschlossen. Einen Augenblick später steht er wieder in der Zeitkammer, wo Jara und die Uhrmacherin bereits auf ihn warten. „Das ging schnell!“, ruft Jara erleichtert. „Hoffentlich funktioniert es.“ „Wir müssen den Riemen zuschneiden und anpassen“, erklärt die Uhrmacherin und legt das Lederstück auf den Tisch. „Er darf weder zu locker noch zu straff sein – sonst hält es das Zahnrad nicht.“
Mit ruhiger Hand misst sie nach. „Vedi, halt hier fest.“ „So?“ „Ja, genau. Und Jara – gib mir bitte die Nadel aus dem Werkzeugkoffer.“ Sie nähen den Riemen gemeinsam mit kräftigen Stichen zusammen. „Wenn der hält, können wir das Herz wieder starten“, sagt sie und prüft die Naht. „Gut gemacht – er ist stabil.“ „Ich wusste, dass die Zügel stark genug sind“, sagt Vedi stolz. „Dann wollen wir’s hoffen“, antwortet die Uhrmacherin. Sie nimmt das neue Stück in ihre Hände, prüft es ein letztes Mal und nickt.
Rasch klettert sie die Leiter zum Zifferblatt hinauf. Vedi reicht ihr den Riemen. „Hier!“, ruft er und reicht ihn der Uhrmacherin. Mit geübten Handgriffen setzt sie den Riemen an die richtige Stelle in der Uhr. „Fertig. Jetzt muss nur noch der Notstopp-Hebel gelöst werden. Hilfst du mir, Vedi?“
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